Das Meditative Bogenschießen
für innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Grundlagen schaffen für Kraft, Ruhe und Gelassenheit im Alltag.
Beim meditativen Bogenschießen geht es nicht darum, die Mitte eines Zieles zu treffen, sondern darum, unsere eigene Mitte zu finden: die Einheit von Körper, Geist und Seele zu erleben – durch Achtsamkeit, Konzentration und Entspannung.
Das intuitive Bogenschießen – also Bogenschießen ohne besondere technische Hilfsmittel – ist eine Möglichkeit, dem Zustand dem inneren Fokus wieder näherzukommen, weil es den ganzen Menschen anspricht. Dabei sind Körperhaltung und Konzentration wesentliche Elemente. Das Ziel ist es, körperliche und geistige Verspannungen abzubauen, uns selbst wieder stärker wahrzunehmen und ein Gefühl des „Hier und Jetzt“ herzustellen.
Die Schlüsselaspekte des
Meditativen Bogenschießens
Gegenwärtigkeit
Wie bei jeder Meditationspraxis geht es darum, im gegenwärtigen Moment zu sein. Das bedeutet, sich voll und ganz auf den Prozess des Bogenspannens, Zielens und Loslassens zu konzentrieren.
Körperbewusstsein
Durch das Bogenschießen wird der Schütze / die schützing dazu angehlaten, sich seines Körpers und seiner Haltung bewusst zu sein, von der Position der Füße bis zur Ausrichtung der Schultern und Hände.
Loslassen
Das Loslassen des Pfeils kann als Metapher für das Loslassen von Anhaftungen, Gedanken und Emotionen gesehen werden. Es lehrt, Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.
Verbindung mit der Natur
Meditatives Bogenschießen wird draußen praktiziert, wodurch der Schütze / die Schützin eine tiefe Verbindung zur Natur und seiner Umgebung spüren kann.
Kein Zielstreben
Während im sportlichen Bogenschießen der Schwerpunkt auf dem dem Treffen des Ziels liegt, ist beim meditativen Bogenschießen der Prozess selbst das Ziel. Es geht nicht darum, Punkte zu erzielen, sondern um das Erleben des Moments und die Verbindung von Körper, Geist und Bogen.
Tradition
In einigen Kulturen, wie z.B. in Japan mit Kyūdō ("der Weg des Bogens"), wird Bogenschießen seit Jahrhunderten als spirituelle und meditative Praxis betrachtet.
